Was uns wichtig ist

Herausfordrungen für den neuen Gemeinderat

Die Aufgaben der Gemeinde Hallerndorf werden in unseren Augen in den kommenden Jahren von zwei wesentlichen Faktoren beeinflusst werden: Dem demografischen Wandel und der Verteuerung von Energie.
Die Brennstoffpreise sind in den letzten zwanzig Jahren in etwas um das fünffache gestiegen. Es werden weniger große Öl- und Gas-Lagerstätten entdeckt, und die neu gefunden Vorkommen sind immer schwieriger zu erschließen, sodass die Förderung immer teurer wird. Auch Holz, z.B. aus dem Staatsforst, ist nicht für jedermann zugänglich. Daher werden neue Wege und Konzepte, sowie die Speicherung von Energie eine immer größere Rolle spielen.
Der Demografiespiegel Bayern des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung sagt für die Gemeinde Hallerndorf voraus, dass der Anteil der über 65-Jährigen im Vergleich zu 2009 im Jahr 2021 über 20% steigen wird, die unter 18-Jährigen jedoch um mehr als zehn Prozent weniger sein werden. Dadurch werden der Gemeinde zusätzliche Kosten für die Versorgung der alternden Bevölkerung entstehen.
Zudem wird sich das neue Gremium mit Ausgaben beschäftigen müssen, die noch vom bisherigen Gemeinderat beschlossen und Förderungen bereits beantragt wurden, wie der Kindergarten-Neubau in Willersdorf. Aber auch erhebliche Kosten für Kanalsanierung oder bei der Wasserversorgung, für die kaum Rücklagen vorhanden sind, wenn dadurch auch die Pro-Kopfverschuldung gesenkt werden konnte, stehen demnächst an.
Es wird also nötig sein, dass die Gemeinde sich um neue Steuerzahler bemüht, der Abwanderung von finanzkräftigen jungen Einwohnern entgegenwirkt, da vorhandere Steureinnahmen, Rücklagen und Umlagen kaum ausreichen werden.

Attraktivität der Orte steigern

...für alle Altergruppen. Wir unterstützen Maßnahmen, die Ältere und Kranke unterstützen, wie z.B. die Gründung einer kommunalen Genossenschaft oder einer gemeinnützigen GmbH für soziale Dienste, oder die Ermittlung des Bedarfs für betreutes Wohnen. Um Hallerndorf attraktiv für junge Familien zu halten, sind Kindergartenplätze, Kindertagesstätten und Schulen wichtig - der Erhalt oder Neubau oder Erweiterung der Gebäude, aber auch Arbeitsplätze für Personal. Das erfolgreiche Ferienprogramm soll fortgesetzt werden, die Jugendarbeit ausgebaut, ein neues Konzept für Jugendtreffs und Jugendpfleger vorgestellt werden.
Wir haben viele Ideen zu Verbesserungen in den Ortsbildern, durch Gestaltung der öffentlichen Plätze, Einbindung der Vereine, Prüfung von Förderungsmöglichkeiten von Fassaden-Renouvierungen udn Stärkung der Eigeninitiative.
Öffentliche Gebäude müssen „in Schuss gehalten“ werden wie z.B. die alte und neue Turnhalle, der Parkplatz, Schulgebäude und Sportplatz der Hallerndorfer Schule, wo zwar erst inverstiert wurde, jedoch noch lange nicht alles getan ist. Natürlich finden sich auch genügend Fälle in anderen Gemeindeteilen.

Intakte Infrastruktur

Hier ist Handlungbedarf z.B. bei dein Einkaufsgelgenheiten. In Frensdorf, einer mit Hallerndorf vergleichbare Gemeinde was die Lage zu größeren Städten und Gemeinden sowie die Einwohnerzahl anbetrifft, gibt es zwei Metzger, einen Bäcker, zwei Cafès, einen Edeka, einen Blumenladen und eine Apotheke. Warum eigentlich nicht auch in Hallerndorf?
Die oft angesprochene Parkplatzsituation kann vielleich auch ohne ständige Neuausweisung entschäft werden, indem Hinweisschilder auf nahegelegene Parkmöglichkeiten aufgestellt werden, da viele Touristen oft gar nicht wissen, dass es noch Parkplätze ganz in der Nähe von Kellern und Gasthäusern gibt.
Die Situation im öffentlichen Personennahverkehr mit schwer zugänglichem, kleinen Einkaufsbus und unattraktivem Linienbus, weil er die S-Bahn-Station in Eggolsheim größtenteils auslässt, könnte durch Zusammenlegung der Strecken auch wirtschaftlich verbessert werden. Hierzu sind Gespräche mit dem VGN und auch ein neues Konzept für längere Fahrzeiten Freitag und Samstag Nacht für Jugendliche nötig, die sonst keine andere Möglichkeit zur unabhängigen Mobilität haben.
Auch im Bereich des Radwegebaus sind Lückenscfhlüsse unumstritten nötig. Durch Diskussion von alternativen Trassenführungen, Erstellen von Infobroschüren und einer Rad- und Wanderwegeakrte für Hallerndorf, kann die Akzeptanz und Nutzung gesteigert werden, und vielleicht sogar neue Besucher in die Gemeinde gelockt werden.

Klima, Umwelt und Ökologie

Aufgrund der steigenden Energiekosten ist eine Verbesserung der Energieeffizienz der öffentlichen Gebäude unabdingbar. Als Sofortmaßnahmen müssen wir den Energieverbrauch prüfen (lassen) und einen Energie-“Fahrplan“ für Investitionen erstellen, um die Unterhaltskosten im Griff zu behalten.
Im Bereich Hochwasser- und Starkregenschutz ist denkbar, die Schäden für die Bürger durch vorausschauende Planung bei Straßenbau und bei der Ausweisung von Baugebioeten zu begrenzen. Nicht zuletzt häufig werdender Starkregen stellt eine neue Herausvorderung dar, weil dadurch nicht nur ufernahe Gebäude betroffen sind, sondern vor allem auch die "Hanglagen". Maßnahmen für FFW und freiwillige Helfer und kritsche Gefahrenstellen in den jeweiligen Wohngebieten sollen definiert werden, da manchmal schon der Überblick über die Lage schwierig war, wenn Hauskeller von Regen geflutet wurden, und nicht klar ist, wo das Wasser herkommt, von oben oder aus dme Kanal.

Zusammenarbeit mit Vereinen und Umweltverbänden suchen ist wichtig. Miteinander reden um gemeinsam Lösungen zu finden, und nicht Teillösungen, die nur begrenzt Einzelnen helfen.
Wir brauchen die Umwelt, nicht die Umwelt uns!

Arbeits- und Ausbildungsplätze

Weitere Firmenansiedlungen sind nötig, um Einnahmen aus Gewerbesteuuer zur Finanzierung der gemeindlichen Aufgaben zu erwirtschaften - aber nicht um jeden Preis!
Es muss darauf geachtet werden, wieviele Arbeitsplätze pro benötigter Fläche ein Betrieb für die Gemeinde schafft. Auch eine sinnvolle Mischung aus Voll- und Teilzeitkräften ist wichtig, genauso wie Ausbildungsbetriebe zu bevorzugen. Denn nicht nur die Gewerbesteuer bringt der Gemeinde Einnhamen, sondern auch die Einkommenssteuer der Gemeinde-Bürger.
Bei der Ausweisung neuer Industriegebiete kann die Zusammenarbeit mit der "Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim" für neue Impulse sorgen, um attraktive Betriebe für Hallerndorf und die Region zu gewinnen, die auch Hallerndorf als Wohnort attraktiv machen können.

Weitsichtige Finanzplanung

wir treten für eine professionelle Planung von Baumaßnahmen ein, rechtzeitig zu investireen, um hohe Folgekosten zu vermeiden und Fördermaßnahmen nutzen, aber nur, wenn diese auch sinnvoll sind. Kurzum:
Verantwortlicher Umgang mit dem Geld der Bürger!
Es kann den Bürgern nicht zugemutet werden, dass sie mit Ihren Steuern für den Erhalt der Wasserversorgung einer Ortschaft aufkommt, obwohl der Rest der Gemeinde bereits mit Vebesserungsgebühren eine hohe Belastung für die Instandhaltung des Wasserversorgungsnetzes an den Wasserzweckverband Eggolsheim trägt. Auch unser gemeindliches Kananlnetz, das größtenteils bereits aus den 70er Jahren stammt, ist sanierungsbedüftig. Das muss bei Straßenbaubaumaßnahmen berücksichtigt werden, und eine Kanalsanierung erwogen werden, bevor eine Straße neu geteert wird. Darüber muss im Gemeinderat offen diskutiert werden können, und den Räten zur Meinungsfindung alle Fakten recthzeitig offen gelegt werden, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.
Auch ist keine weitere Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuer nötig. Im Vegleich zu anderen Gemeinden liegt Hallerndorf bei seiner Gewerbesteuer bereits im oberen Drittel. Somit ist ein gewichtiges Argument für die Ansiedlung eines Betriebes in Hallerndorf verloren gegangen, denn wir lagen früher eher im unteren Drittel - jetzt nicht mehr. Auch muss die Gemeinde bei den Neubaugebieten interessant bleiben, und nicht durch hohe Steuern Neubürger abschrecken. Denn letzlich stellen bei einem Gemeindehaushalt von ca. 5 Mio Euro in den beiden letzten Jahren die Einkommenssteuer-Einnahmen von ca. 1,6 Mio. Euro einen erhelblichen Posten dar.
Und Gewerbeansiedliung um jeden Preis macht angesichts von nur ca. 650.000 € an Gewebesteuer-Einnahmen im entsprechenden Zeitraum mit sicherheit keinen Sinn, wenn nicht auch Arbeitsplätze für Einheimische entstehen.

Ausblick

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir, die Jungen & Aktiven Bürger der Gemeinde Hallerndorf, mit unseren Kandidaten sehr gut aufgestellt sind, die Herausforderungen der Zukunft, auch über die kommende Legislaturperiode hinaus, zu meistern. Unsere Kandidaten bringen eine Vielfalt von Erfahrungen aus unterscheidlichsten Berufen mit, die nach der Wahl auch nicht verloren sind, da die Mitgleider unserer Liste, wie bisher auch schon, den zukünftigen Gemeinderäten der Jungen & Aktiven Bürger mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Wir wünschen uns nur ein faires und ehrliches Miteinander, nämlich "konstruktiv - kompetent - &aktiv!", damit wir das beste für die Gemeinde Hallerndorf erreichen, ganz nach unserem Motto:
"Mit Transparenz und Weitblick in eine gute Zukunft"